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deftiger Kohl-Eintopf

KohleintopfVor einiger Zeit habe ich eine Reportage über einen verschrobenen schottischen Earl gesehen. Er bewohnte ein Schloss und trug einen Kilt. Ansonsten natürlich schottisch sparam, hat er sich einen Luxus gegönnt: Nur für ihn alleine hatte er einen Sternekoch! Dieser hat dann in der Reportage noch ein Geheimnis seiner Küche verraten. Auf einem alten großen Herd mit Holzfeuer stand ein 50 Liter Kochtopf und darin köchelten rund um die Uhr Rinderknochen. Der so entstandene Fond war die Grundlage der meisten seiner Gerichte.

Für unseren Weißkohleintopf lohnt es sich auch, die Brühwürfel mal im Supermarktregal zu lassen und eine kräftige Rindfleischbrühe selbst herzustellen. Denn Weißkohl ist ein sehr feines Gemüse und nimmt gut den Geschmack an. Der selbst hergestellte Rinder-Fond gibt so unserem Eintopf die besondere Note. Und viel Aufwand ist es eigentlich auch nicht.

deftiger Kohl Eintopf (reichlich 4 Personen)

1Weißkohl (ca 1,5 kg)
700 gRinderhack
2Eier
2Zwiebeln
50 gMandelmehl
500 gSuppen-Knochen
1 BundSuppen-Gemüse
2 1/2 TLSalz

Pfeffer, etwas Chili, Thymian, arabischen Kümmel, ggf Knoblauch, Öl

Das Rezept:

Wir schneiden das Suppengemüse (in einem Bioladen habe ich vor kurzem Pastinaken im Suppengmüse gesehen. So etwas kaufen wir natürlich nicht, denn Pastinaken haben Mengen an Carbs. Also lieber die klassische Variante mit Möhren, Lauch, Peterle und Sellerieknollen) klein und geben es mit den Rinderknochen in einen Topf mit 2 Litern Wasser. Mit 2 TL Salz köchelt der unsere Brühe nun bei kleiner Hitze mindestens 3 Stunden.

Dann gießen wir den Fond durch ein Sieb. Die Knochen können weg und das verkochte Gemüse wird püriert. In den klaren Fond kann nun der gehobelte (oder mit dem Messer in feine Streifen geschnittene) Weißkohl. Wir würzen auch schon mit Thymian und Kümmel. Ich habe arabischen Kümmel da, der nach meiner Meinung ein feineres Aroma hat und sehr gut zum Kraut passt (ist außerdem gut gegen Blähungen). Nach 30 Minuten kochen ist der Kohl schön weich. In dieser Zeit kneten wir das Hack mit den Eiern, klein gehackten Zwiebeln, Mandelmehl, 1/2 TL Salz (und wer mag 2 Knoblauchzehen) und formen daraus kleine Bällchen.

Die Bällchen nun in dem Eintopf zu garen ist ein wenig tricky. Man schiebt etwas Kohl im Topf zur Seite, so dass ein kleiner Teich mit Brühe entsteht. Drein kommen dann 3-4 Hackbällchen. Dann schieben wir das Kraut wieder über unseren kleinen Teich. Die Hackbällchen garen so von allen Seiten, ohne dass sie zerfallen. In den so neu entstandenen "Teich" kommen dann die nächsten Bällchen und so weiter und so fort. Ist dann alles Hack im Topf verteilt, geben wir zum Andicken noch das prürierte Suppengrün dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist ein tolles Low Carb Wintergericht. Wer noch nicht so lange Low Carb lebt, wird sich vielleicht darüber freuen, dass das Ganze auch noch recht fettarm ist. Erfahrene Low Carbler mögen das nicht so und geben 3-4 EL Öl dazu. Das wird vom Kraut wunderbar aufgenommen und schafft noch mehr Geschmack. Serviert wird dann mit einem Schlag saurer Sahne

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