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Mc LowCarb

Mein Angriff auf "God's own country" letzte Wochen konnte natürlich nicht folgenlos bleiben. Mc Low Carb Burger mit Pommes rot weiss Um nicht auch Opfer im Krieg gegen den Küchenterror zu werden, in einem Camp bei Bohnen und Brot eingesperrt zu werden (wäre für einen Low Carbler schon Folter) und durch Cola-Boarding zum Widerruf gezwungen zu werden, nun die Rehabilitation der amerikanischen Küche.

Dazu haben wir uns an DAS amerikanische Standardgericht herangewagt: Burger mit Pommes rot/weiß. Das Erstaunliche daran: Die Low Carb Version war lecker und hat im Gegensatz zu der Version von McDoof sogar sehr gut satt gemacht. Wir haben natürlich auch nur beste Zutaten verwendet.

Burger mit Pommes rot/weiß, 4-6 Portionen:

Ketchup
500gPürierte Tomaten
1Zwiebel
2 ELBalsamico Essig
1/2 TLSalz
Pfeffer, Oregano, etwas Olivenöl, Süßstoff

Burger-Buns (die weichen Burger-Brötchen)
300gMandelmehl
100gWeizenkleber
400mlButtermilch
1 ELEssig
80 gButter
1/2 TLSalz
Sesam

Mc Low Carb Burger
6Burger-Buns
600gRinderhackfleisch
2Zwiebeln
1Knoblauchzehe
2Eier
1 TLSalz
6 BlätterSalat
1Salzgurke
1Tomate
6 TLKetchup
6 TLMajonnaise

Schwarzwurzel-Pommes
1 kgSchwarzwurzeln
500gPalmfett
1 TLSalz
3 TLKetchup
3 TLMajonnaise
Paprika

Für die Pommes hatte ich schnell eine Idee. Letzte Woche hatte ich Schwarzwurzeln gemacht und mir gedacht, dass die ganz gut als Kartoffelersatz für Pommes taugen könnten. Das hat hervorragend geklappt und sie waren fritiert von den "echten" fast nicht zu unterscheiden. Ein Problem war, dass meine Frau für das Sandwich unbedingt die Labbel-Brötchen haben wollte, damit das richtige Burger Gefühl im Mund aufkommt. Das ist nur einigermaßen gelungen, da das Backpulver mit einem Mandelmehl-Teig nicht so gut zurecht kommt. (Werde berichten, wenn ich dafür eine Lösung habe.) Sie sind nicht ganz so aufgegangen, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber dafür waren sie original labbelich!

Mc Low Carb Burger Brötchen Anfangen sollte man auf jeden Fall mit dem Ketchup, denn der sollte mindestens 2 Stunden köcheln (besser 4). Wir braten die Zwiebeln in etwas Olivenöl an, geben das Tomatenpüree (aus der Dose ist das aromatischer und damit besser (und im Winter auch ökologischer) als frische Tomaten)), Salz, Gewürze und den Essig dazu. Dann wie gesagt bei offenem Topf und kleiner Hitze lange kochen und reduzieren lassen. Zum Schluß kommt Süßstoff nach Geschmack dazu.

Die Brötchen gehen ganz leicht. Die Butter in einem Topf verflüssigen. Trockene und flüssige Zutaten getrennt mischen, dabei etwas Butter übrig behalten. Dann zusammenschütten und zügig zu einem homogenen Teig kneten. In 6 etwa gleich große Teile aufteilen und dann ca 1 cm dicke und 10 cm Durchmesser große Taler formen. Auf dem Backblech mit der restlichen flüssigen Butter bestreichen, Sesam drauf streuen und dann 20 Minuten bei 180° C backen, bis sie anfangen, braun zu werden. Wer sie mehr knusprig mag, kann noch 5 minuten dran hängen.

Das Hackfleisch machen wir klassisch. 2 Eier, sehr klein gehackte Zwiebeln und eine Knoblauchzehe. Zum Binden nehmen wir natürlich keine Semmelbrösel, sondern Mandelmehl. Die Hackfleichbällchen formen wir in gleicher Größe wie die Brötchen und braten sie dann von beiden Seiten 2-3 Minuten kräftig an. Mc Low Carb Burger Brötchen

Nun können wir schon die Hamburger zusammenbauen. Das fertige Brötchen aufschneiden und beide Seiten mit Majonnaise beschmieren. Dann auf die Unterseite ein Salatblatt und dann das Hackfleisch. Darauf kommen Ketchup, eine Tomatenscheibe und 2 Scheiben Salzgurken (Salzgurken haben im Gegensatz zu sonstigen eingelegten Gurken fast keine Kohlenhydrate) und dann die andere Brötchenhälfte. Mit einem Zahnstocher fixieren, dann ist es nicht ganz so schwer zu Essen.

Zwischen drin haben wir schon die zuerst gebürsteten und dann geschälten und anschließend in Pommes-Streifen geschnittenen Schwarzwurzeln 8 Minuten in Salzwasser blanchiert (nicht länger, denn sie sollen ja noch knackig bleiben).

Diese lassen wir nun gut abtropfen und fritieren dann ca 3-4 Minuten. Wir besitzen keine Friteuse und haben deshalb einfach 500 g Palmfett in der Pfanne heiß gemacht. (Es sollte wirklich Palmfett (Palmin o.ä) sein, denn das ist geschmacksneutral und kann wirklich sehr heiß gemacht werden). Wir haben die Schwarzwurzel-Pommes in 3 Chargen fritiert, denn mehr konnten nicht auf einmal in der Pfanne schwimmen. Der Herd gibt nun alles, was er kann. Öfters umrühren und nach 3-4 Minuten mit einem Sieblöffel herausnehmen, abtropfen lassen und dann mit einem Paprika(edelsüß)-Salzgemisch bestreuen.

TIPP zu den Schwarzwurzeln

Mich hatte man am Anfang gewarnt, dass Schwarzwurzeln schwarze Finger machen. Das ist ausgemachter Blödsinn. ABER: Aus ihnen tritt milchiger Saft aus, der an den Fingern klebt und böse Flecken macht. Also wer seine Hände nicht Stunden lang schrubben will, sollte Handschuhe tragen und eine Küchenschürze empfiehlt sich auch. Übrigens steht Schwarzwurzel in vielen Tabellen mit astronomischen 16 oder mehr % Kohlenhydraten drin. Blöd abgeschrieben. Das sind die Werte für getrocknete Schwarzwurzeln. Frische haben weniger als 2 % und sind deshalb ein hervorragendes Low Carb Gemüse!

Zum Essen eine oder besser mehrere Servietten reichen. Kleinen Kindern und den Dappesen am Tisch ein Lätzchen umbinden. Und dann ran an die Burger!

Kommentare (3)

  1. Dinah6:
    Feb 06, 2012 at 05:36 PM

    Das klingt sehr interessant. Ich bin ja am Anfang meiner Low carb karriere und daher besonders neugierig. Ich dachte z.b. Gluten seien schädlich. Wozu nimmt man Gluten? Als Geschmacksverstärker oder zum binden? Ich kenne Schwarzwurzeln, sie waren damals der Spargel des Ostens.
    Ich gebe zu, ich habe auch davon gehört, dass die Finger schwarz werden.
    Danke erstmal

  2. admin:
    Feb 27, 2012 at 04:06 PM

    Hallo Dina

    Weizen besteht aus Kohlenhydraten und Eiweiß. Man kann das trennen und einzeln kaufen. Weizen-Eiweiß heißt Gluten und ist ein Naturprodukt. Es gibt (wenige) Menschen, die dagegen allergisch sind. Die können dann auch kein Brot oder Nudeln essen. Ansonsten ist Gluten nicht gefährlich oder so. Gluten wird auch Weizenkleber genannt und gibt Brot oder anderen Gerichten die Stabilität, d.h sorgt dafür, dass es nach dem Backen nicht auseinanderfällt.

  3. Tina:
    Feb 09, 2013 at 04:21 PM

    Wow. Die Burger haben wirklich super lecker geschmeckt. Ich hatte erst bedenken beim herstellen der Burgerbrötchen aber sie sind einfach super gewurden.

    Danke für das tolle Rezept.


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