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Pizza mit Tunfisch

Pizza Teig für 4 Portionen:

1 DoseTunfisch in Öl
1Ei
50gWeizenkleber
50gMandelmehl oder Sesammahl
Salz, Pfeffer

Eines der ersten Rezepte, die wir für Low Carb ausprobiert haben, war ein auf Thunfisch basierender Pizzateig. Wir haben uns streng an das Rezept gehalten (das von der Uni Würzburg) und waren spontan - enttäuscht. Das Ergebnis hatte nichts mit Pizza zu tun. Eher mit einem Omelett. Kein Bisschen knusprig und hat total nach Ei geschmeckt. Wider Erwarten hat aber der Thunfisch recht gut gepasst.

Deshalb haben wir uns jetzt noch einmal des Rezeptes angenommen und ich denke das Ergebniss kann sich - nach einigen Versuchen - sehen lassen. Auf eine Dose Thunfisch, die wir leicht haben abtropfen lassen und dann püriert haben, kommt ein Ei dazu. Für eine gute Konsistenz haben wir dann 50 g Weizenkleber und 50 g Mandelmehl (oder Geheintipp: Sesammehl) hineingeknetet. description 100g Weizenkleber alleine geht auch. Das gibt dann einen schönen geschmeidigen Teig, der sich sehr gut dünn ausrollen läßt. (vorausgesetzt, man hat vorher ordentlich fein püriert!)

Der Teig wird 10 Minuten bei 180° C vorgebacken und erst dann belegt. Zum Backen haben wir dann mit 220° C ordentlich Gas gegeben. Die Pizza war nach 15 Minuten fertig. Kusprig, saftig, würzig, italienisch - kurz:

lecker!


descriptionAlle, die schon einmal eine Pizza selbst gemacht haben, brauchen jetzt nicht weiterzulesen. Für alle Anderen, deren Pizza-Kenntnisse sich vor allem auf das Öffnen von flachen Papp-Schachteln beschränkt, hier noch ein paar Tipps für den Belag.

Der Geschmack einer Pizza steht und fällt mit der Tomatensoße. Selbst Puristen, die sonst fast alles frisch und selbst machen, nehmen hierzu Tomaten aus der Dose. Die sind nämlich im Gegensatz zu denen, die man frisch einkauft, vollreif geerntet und besonders aromatisch. Doch zuerst jage ich eine Knoblauchzehe durch die Presse und bräune diese in etwas Olivenöl an. Dann kommt die Dose Tomaten hinzu. Dann mit einem Brühwürfel (oder statt dessen nur Salz und Pfeffer) und Kräutern würzen. Am besten schmeckt es natürlich mit reichlich frisch gehacktem Oregano, Basilium, Thymian und Salbei. Das Ganze jetzt mindestens 30 Minuten, besser 1-2 Stunden bei kleiner Hitze ohne Deckel einkochen lasssen.

Tomatensoße für Pizza

1 Dose (340g)Tomaten
1Knoblauchzehe
1Brühwürfel
Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum Thymian und Salbei

Beim Belegen der Pizza kommt immer die Tomatensoße zuerst, dann kann man mit Schinken oder Salami belegen. Anschließend kommen dann Zwiebeln, Oliven, Paprika, Kapern, Pilze oder Ähnliches. Erst zum Schluss kommt der Käse. Auch beim Käse kann man kombinieren und variieren. Mozarella ist eigentlich ein Muss. Wer es gerne kräftiger mag, kann etwas Gorgonzola nehmen oder einen kräftigen Emmentaler zugeben. Auch ein mittelalter Gouda macht einen kräftigen Geschmack. Eine besonders frische Mischung ist Ziegenkäse und Gouda.

Und zum Schluss noch ein Tipp an alle, die denken, ihr Italiener fährt nur deshalb einen Sportwagen, weil er bei den Pizza-Belegen so knausert. Ist der Belag zu dick, brennt die Pizza außen an, während sie in der Mitte noch nicht durch ist. Also lieber selbst etwas bei dem Belag knausern (ja stimmt, fällt auch mir sehr schwer) und dafür einfach ein Stück mehr essen!

Kommentare (6)

  1. Lillian:
    Dec 17, 2012 at 02:52 PM

    Sorry, aber das noch Pizza zu nennen ist gruselig. Dieser Teig ist richtig widerlich.

  2. admin:
    Dec 25, 2012 at 05:46 PM

    Hallo Lilian,

    Wenn Du das Rezept ausprobiert hast und es nicht magst, tut mir das leid. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Die meisten denen ich diese Pizza vorgesetzt habe, fanden sie toll. Das liegt vor allem daran, dass der Geschmack den man sich vorstellt wenn man das Rezept liest ganz anders ist als erwartet. Der Tunfisch ist in keiner Weise aufringlich.

  3. caressa:
    Jan 21, 2013 at 07:46 PM

    Die Pizza war prima- nach längerer Zeit mal wieder etwas, was man Pizza nennen konnte - ohne dass ich neidisch auf die Hefepizza meiner Lieben schielen musste. Abgebacken war der Boden erstaunlicherweise tatsächlich relativ neutral, und insgesamt wird der Geschmack der Pizza ja in erster Linie durch den Belag bestimmt. Der Teig war allerdings sehr kompakt und durch das Gluten in der Konsistenz etwas gummiartig. Ich denke darüber nach, vielleicht nur 35 g Gluten und 35g Mandelmehl und einen Klecks Quark oder Joghurt zu nehmen, eventuell noch etwas Backpulver dazu, vielleicht wird es dann etwas fluffiger- möglicherweise aber auch weniger knusprig. Vielleicht wäre es ganz gut, wenn man die Tomatensoße schon beim Vorbacken auf den Boden gibt (das macht mein Mann bei der "normalen" Pizza, hat die Konsistenz der heimischen Pizza damals zum Guten revolutioniert). Hast Du damit erfahrung? Ich werde mich melden, wenn ich es ausprobiert habe.

  4. mcjan09:
    Apr 10, 2013 at 11:45 AM

    Hallo, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu der schönen Homepage mit den leckeren Rezepten! Ich ernähre mich wegen meines Diebetes erst seit kurzem weniger kohlenhydratreich- nennen wir "less carb" und freu mich, solche schönen Basisrezepte gefunden zu haben, die ohne viel low carb-Schnickschnack und -Fastfood auskommen!

    Die Pizza habe ich gestern nachgebacken- ohne Thunfisch, nur mit 200g Hüttenkäse, einem Ei, Gewürzen plus Mandelmehl und Sojamehl nach Gefühl. Den Boden hab ich ca. 25 min. vorgebacken und dann belegt nochmals 5 min. gebacken. Es hat sehr lecker geschmeckt! Allerdings war sie mir etwas zu eilastig und mittig noch weich, deshalb werde ich nächstesmal mehr Mandel- und Sojamehl zugeben, etwas mehr würzen und mind. 30 min. vorbacken.

  5. Bella:
    Oct 21, 2013 at 10:26 PM

    Hallo,
    Ich würde gerne wissen, ob ich auch Thunfisch im eigenem Saft nehmen kann, da ich auch gleichzeitig auf überflüssiges Fett verzichten möchte.

  6. admin:
    Dec 01, 2013 at 04:21 PM

    Thunfisch im eigenen Saft geht auch. Was eigentlich nicht geht, ist auf Carbs und Fett zu verzichten. Das hat nichts mit low Carb zu tun sondern mit Fasten. Und auch für's Abnehmen hätte der Verzicht auf Fett keinen Vorteil. Wenn keine Carbs und kein Fett in der Nahrung ist, schaltet der Körper auf "Spargang". Und tut alles, damit möglichst keine Fettvorräte abgebaut werden. Es könnten ja noch schlechtere Zeiten kommen. Im schlimmsten Fall baut der Körper sogar eher Muskeln ab.
    Deshalb: Fett ist der beste Freund des Low Carblers.


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