Neueste Rezepte

15 February 2017

Bilderstrecke Brot Backen

10 November 2016

Pizza mit Hefeteig

15 August 2016

Püree

08 June 2016

Himbeer Sahne Torte

13 April 2016

Schokolade

03 January 2016

Kartoffel Chips

........

Pizza mit Hefeteig

description Am Thema Pizzateig haben wir schon sehr viel herumprobiert. Ideal wäre ja, wenn man den auch in der Low Carb Version mit Hefe ansetzen könnte. Unser Fehler dabei war, dass wir immer Trockenhefe genommen haben. Mit der lebenden Hefe aus dem Kühlregal ist uns dann der Durchbruch gelungen.

Pizza Teig für 4 Portionen:

1 PäckchenHefe aus dem Kühlregal
20gWeizenmehl
50gWeizenkleber
150gMandelmehl weiß
3 ELOlivenöl
6 gBackferment (optional)
Salz, warmes Wasser

Das Rezept: Wir bröseln die Hefe in eine Schüssel, geben das Mehl und ca 50 ml lauwarmes Wasser dazu. Dann rühren wir so lange, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat. Es sollte ein leicht flüssiger Teig entstehen, ungefähr von der Konsistenz einer sämigen Kartoffelsuppe. Dieser Vorteig wird dann für ca 20 Minuten bei 50° C in den Backofen gestellt und die Hefe wird sich dann an den enthaltenen Kohlenhydraten gütlich tun.

Jetzt sieben wir den Weizenkleber, 1/2 TL Salz und das weiße Mandelmehl in eine Rührschüssel. Weißes Mandelmehl habe wir vor allem aus optischen Gründen genommen. Wichtig ist, dass es sehr fein gemahlen ist. Die trockenen Zutaten werden gemischt und dann das Olivenöl dazu gegeben.

Sobald der Vorteig im Backofen heftige Aktivitäten an den Tag legt und sich auf das 3 fache ausgedehnt hat, können wir diesen zu den trockenen Zutaten hinzugeben. Zum Kneten haben wir dann eine Küchenmaschine genutzt, aber es geht natürlich auch per Hand. Langsam geben wir beim Kneten nach und nach noch etwas warmes Wasser hinzu. Die Knetzeit muss unbedingt mindestens 10 Minuten betragen. Es entsteht dann ein geschmeidiger und überaus elastischer Teig, der sich wunderbar ganz dünn ausrollen lässt. Dieser muss nun auch nicht mehr vorgebacken werden, sondern kann direkt belegt werden. descriptionZuerst kommt die Tomatensoße(Tipps zur Tomatensoße gibt es bei unserem anderen Pizza Rezept), die dünn und bis zu den Rändern verteilt wird. Alle anderen Zutaten werden dann locker über den Boden verteilt. Wenn man einen schmalen Rand rund rum lässt, wird dieser schön knusprig. Auch sollte man nicht den Anfängerfehler machen, und zu dick belegen.

Gebacken wird bei 225° C für ca 20-25 Minuten

Das Ergebnis ist fast wie beim Italiener!

TIPP.: Seit neuestem nutzen wir für alle Hefeteige ein Backferment. (-carb Backhelfer bei www.l-carb-shop.de). Dieses unterstützt die Hefe beim Auflockern des Brotes und sorgt auch für einen viel intensiveren Hefegeschmack. Bei der angegeben Mehlmenge reicht 6 g Backhelfer aus.

Kommentare (5)

  1. hallo123:
    Oct 07, 2016 at 04:51 PM

    Hallo Daniel Schaaf
    Bevor ich mich an das erste low carb Backwerk traue
    habe ich noch eine Frage.
    Wirklich 1 Würfel (42g) Hefe ?
    Ich arbeite sonst mit maximal 2% Hefe auf die Gesamt Mehl menge .Das währen bei 220g Mehl 4,4g Hefe .
    MfG Tesa

  2. lc-fan:
    Jan 05, 2017 at 10:01 PM

    Hallo Tesa, ich habe gerade eben eine Pizza mit dem Teig gemacht. Ich bin total begeistert! Endlich ein LC-Teig, der von der Konsistenz her ein wirklicher Teig ist und nicht irgend ein Matsch. Ich habe auch einen ganzen Würfel Hefe benutzt. Einzige Abweichung: Es waren 27 Gramm Weizenmehl, weil ich den Rest aus einer Tüte genommen habe. Der Teig war recht klebrig, ließ sich aber mit weiterem Mehl bestreut gut ausrollen. Er hat sich auch überhaupt nicht vollgesaugt mit der Totmatensauce, die ich aber zugegebenermaßen etwas dickflüssig auf Basis von Tomatenmark gemacht habe. Einziges Manko: Der fertig gebackene Teig sieht zwar gar nicht trocken aus und ist angenehm biegsam, entpuppt sich im Mund aber als sehr saugfähig. Zum Rotwein habe ich zusätzlich noch jede Menge stilles Wasser getrunken. ;) Außerdem sättigt der Teig sehr stark. Belegt war die Pizza mit Sardellen, Zwiebeln und wenig Käse, die Sättigung kam also eindeutig vom Teig. Nächstes Mal tue ich etwas mehr Öl in den Teig und prüfe, ob er dann nicht mehr so ein Saugschwamm ist. ;) Und ich plane deutlich kleinere Portionen ein. Man braucht definitiv weniger als von einer konventionellen Pizza, um satt zu werden.

  3. lc-fan:
    Jan 05, 2017 at 10:04 PM

    PS: Ich habe kein Backferment benutzt.

  4. fae28:
    Feb 26, 2017 at 11:16 AM

    In sehr vielen Rezepten - so auch hier - kommt Mandelmehl vor (Nudeln, Brot, Süßes...). Da ich auf Mandeln allergisch bin meine Frage: wodurch kann ich es ersetzen ohne das Ergebnis in den Sand zu setzen??? Kann man es 1:1 ersetzen?
    Für Antworten wäre ich sehr dankbar!

  5. admin:
    Feb 26, 2017 at 05:30 PM

    Man kann das Mandelmehl durch vielen andere Mehlen 1:1 ersetzen. Wir benutzen auch: Leinsamenmehl, Sojamehl, Sonnenblumenkernmehl, Kürbiskernmehl, Goldleinsamenmehl, Sesammehl, Lupinenmehl, Chiamehl, Kokosmehl, Macadamiamehl. Die Mehle müssen alle entölt sein und es kann sein, dass die benötigte Wassermenge variiert. Wir mischen diese Mehle auch sehr gerne.


Melden Sie sich an, um den Artikel zu kommentieren