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Afrikanische Klöße

Afrikanische Klöße Ich gebe es ja offen zu: Eigentlich ist an diesem Kloßgericht gar nichts afrikanisch. Die Kokosnuss ist aus der Dominikanischen Republik, die Bambussprossen aus China, die Orange aus Spanien, Marzipan aus Lübeck (die Mischung aus gemahlenen Mandeln und Rosenwasser nennt man Marzipan) und Klöße sind doch eigentlich das typisch deutscheste, was es überhaupt gibt. Darüber hinaus ist das Gericht eher weihnachlich gewürzt. Trotz alle dem wurde ich beim Essen an ein afrikanisches Festgericht erinnert, das ich mal genießen konnte. Die angenehme Süße gemischt mit einem bunten Strauß exotischer Aromen, die leichte Schärfe und dazu die butterzarte Putenbrust. Wirklich ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis!

Auch wenn meine Frau gänzlich anderer Meinung war: Meine Assoziation war Afrika und deshalb der Name. Basta!

Afrikanische Hühnersoße

500 gPutenbrust
70 gButter
4 ELSukrin
300 gBambussprossen
1Orange, unbehandelt
200 mlSahne
200 mlHühnerbrühe
100 ggemahlene Mandeln
1 TLRosenwasser
Salz, Pfeffer, Zimt, Kardamom, Nelken, Chili

Kokos-Klöße

1Kokosnuss
3Eier
50 ggemahlene Haselnüsse
50 gMandelmehl
50 gWeizenkleber
1/2 TLSalz
1 TL Salz fürs Klößewasser

Zuerst ein paar Tipps, wie man eine Kokosnuss richtig öffnet. Ich habe da früher auch mit "schwerem Gerät" gearbeitet und dabei fast die ganze Wohnung verwüstet. Dabei geht es echt leicht, wenn man weiß, wie. Hat die Kokosnuss noch Kokosmilch, sollte man erst mal diese gewinnen. Das geht am besten mit einem Korkenzieher. Die Nuss hat nämlich oben 3 centgroße runde Kreise. Da ist sie in der Regel recht weich. Man geht mit dem Korkenzieher herein und zieht dann heraus. Durch das so entstande passable Loch kann man die Milch herausfließen lassen. Dann nimmt man sich das schwerste Messer, das es im Haushalt gibt (eine gute Küchenkelle tut es aber auch). Nun wird mit der stumpfen(!) Seite des Messers leicht aber anhaltend auf die Nuss eingeschlagen. Man geht dabei quasi um den Äquator der Kokosnuss herum. Nach 4-5 Runden bricht die Nuss von ganz alleine in 2 Teile. Keinerlei Gewalt ist nötig und das Fruchtfleisch ist schon gelockert und läßt sich mit eine paar Schnitten leicht herauslösen.

Das Rezept:

Das Kokosfleisch wird möglichst klein gerieben. Dazu kommen Weizenkleber, die gemahlenen Haselnüsse und das Mandelmehl. Mit 3 Eiern wird ein glatter Teig geknetet. Den halben Teelöffel Salz nicht vergessen. Der Teig wird dann sorgfältig zu 8-10 Klößen geformt. Wir geben in einen mit reichlich Wasser gefüllten Topf auch noch einen TL Salz. Das Wasser zum Kochen bringen und dann den Herd auf kleinste Stufe schalten. Erst wenn sich im Topf nichts mehr bewegt, kommen die Klöße hinein. Diese können dort 45 minuten ziehen.

“Kokosklöße"In der Zwischenzeit geben wir uns an die Soße. Die Putenbrust wird in spielwürfelgroße Stücke geteilt und dann in der Butter bei kleiner Hitze vorsichtig angeschmort. Wenn nach 10 Minuten (wenn das bei Ihnen schneller geht, ist die Pfanne zu heiß) die Fleischstücke von allen Seiten weiß sind werden sie gesalzen und dann sofort aus der Pfanne genommen. Jetzt geben wir Power! Bei maximaler Hitze kommt das Sukrin in die Pfanne. Wenn dieses anfängt, Blasen zu werfen und dunkel wird, löschen wir mit dem Saft der Orange (vor dem Pressen haben wir die oberste Schicht der Schale abgerieben) und der Hühnerbrühe ab. Jetzt können auch die Bambussprossen dazu. Aufkochen lassen. Die gemahlenen Mandeln, das Rosenwasser und die Sahne zugeben. Auch das Fleisch kann wieder dazu, doch man sollte darauf achten, dass die Soße genau wie die Klöße jetzt nur noch zieht und nicht kocht! Würzen tun wir mit der Orangenschale, frisch gemörsertem Zimt, Kardamom und Nelken ( von letzteren höchstens 3-5 Stück mörsern, sonst wird der Geschmack zu aufdringlich). Hat man Kokosmilch gewonnen, kann auch davon was zugeben werden. Wer mich kennt, weiß, dass bei mir auch Chili nicht fehlen darf. Bei diesem Gericht kann man mal so viel nehmen, dass man den Chiligeschmack auch deutlich herausschmeckt!

Jetzt sind auch die Klöße fertig und das afrikanisch - weihnachtliche Festmahl kann beginnen. Vor allem unsere Süßmäuler werden begeistert sein! Das Ganze schmeckt aber so herausragend, dass man sich mit diesem Gericht sicher nicht auf die Weihnachtszeit beschränken mag.

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