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Carpaccio mit mediterranem Zucchini Brot

CarpaccioZu meiner Sachsenhäuser Zeit hatte ich einen Lieblings-Italiener. Im "la Traviata" in der Textorstraße gibt es das beste Carpaccio in ganz Frankfurt. Es ist traditionell zusammengestellt, mit bestem, hauchdünnem Rinderfilet, Staudensellerie und geraspeltem Parmesan. Die Beize besteht aus wirklich gutem Olivenöl und einem sehr aromatischen Balsamico. Und dann als Clou ein wunderbares, gerade eben im Pizzaofen selbst gebackenes Brot. Es ist sehr aromatisch, und man kann damit toll in der Beize dippen. Der Gedanke an dieses Brot hatte mich bisher davon abgehalten, selbst ein Carpaccio herzustellen. Und seit ich Low Carb lebe, ist es ja noch eher schwieriger geworden, den hohen Vorgaben, die ich mir da selbst gesetzt habe, zu genügen.

Letztes Wochenende waren wir bei meiner Mutter zu Besuch und wir kamen nicht umhin, die Geduld meiner Frau auf eine schwere Probe zu stellen: Seit ich den Lecker Low Carb Blog schreibe, können wir uns stundenlang über Kochrezepte unterhalten! Natürlich musste sie von ihrer neuesten Errungenschaft, einem Zucchini Kuchen, berichten, wovon ich - obwohl mit Mehl und Zucker gebacken - dann auch eine kleine Ecke probiert habe. Obwohl dieser Kuchen süß war, konnte ich mir sofort vorstellen, dass daraus mit einigen wenigen Abwandlungen ein wunderbares mediterranes Brot entstehen könnte. Ich war mir sogar sicher, dass ich es mit dem Brot aus dem "La Traviata" aufnehmen könnte! Endlich konnte ich mal mein geliebtes Carpaccio machen. Obwohl ich sonst eher am Wochenende koche, hab ich mich gleich am Montag an die Arbeit gemacht und ausprobiert.

Carpaccio für 4 Personen:

400 gRinderfilet
4 StangenStaudensellerie
150 gParmesan (am Stück)
Salz, Pfeffer, gutes Olivenöl, Balsamico

mediterranes Zucchini Brot

1mittelgroße Zucchini
100 gMandelmehl
50 gWeizenkleber
1 TLErythritol
3Eier
150 mlOlivenöl
100 gJoghurt (10%)
50 mlWasser
1/2 TLSalz
Thymian

“Mediteranes

Das Rezept:

Zur Vorbereitung sollte das Rinderfilet für 4 Stunden in den Tiefkühler. So erhält es die ideale Konsistenz, damit man es in hauchdünne Scheiben schneiden kann (mit der Maschine oder, wer gut mit sehr scharfen Messern umgehen kann, auch per Hand).

Für unser mediterranes Zucchini-Brot trennen wir die Eier und schlagen das Eiweiß mit dem Teelöffel Sukrin steif. Das Sukrin ist nicht zum Süßen gedacht, sondern sorgt dafür, dass der Eischnee schön fein und stabil wird. Danach mixen wir das Eigelb zusammen mit dem Öl, Joghurt, Wasser, Salz und einer ordentlichen Portion frischem Tymian (Ich habe gehackt etwa 2 Esslöffel voll erhalten). Wenn die Masse schön cremig ist, heben wir mit einem Teigschaber das Eiweiß unter. Erst wenn keine Klümpchen mehr zu sehen sind, kommt die fein geriebene Zucchini dazu. Ganz zum Schluß heben wir das Weizenkleber und das Mandelmehl vorsichtig unter. Die Masse kommt dann in eine gebutterte und mit fein geriebenen Haselnüssen bestreute Backform. (Da wir keine Kastenform haben, mußte ich eine fache Form benutzen, was nicht ganz so professionell aussah, aber den geschmacklichen Vorteil hatte, das wir mehr Kruste hatten). Man kann natürlich anstatt Zucchini auch andere Gemüse nehmen, zum Beispiel Karotten, Sellerie, Broccoli oder Blumenkohl. Diese sollten dann aber vor dem Feinraspeln etwas blanchiert werden

Während das Brot bei 220° C für 45 Minuten im Backofen verschwindet, können wir uns an das Capaccio wagen. Eigentlich ist das ganz einfach, da wir nur alle 3 Zutaten - Filet, Staudensellerie und Parmesan - möglichst dünn schneiden müssen. Für das halb gefrorene Rinderfilet und den Sellerie geht das gut mit einem scharfen Messer. Für den Parmesan nehmen wir eine Raspel. Das Filet wird flach auf den Tellern drapiert. Leicht salzen und pfeffern und dann erst den Staudensellerie und dann den Parmesan darüber verteilen. Pro Teller ca 1 EL Balsamico und 2 El Olivenöl verteilen. Vor dem Essen sollte das Fleisch mindestens 15 Minuten in der Soße durchziehen (beizen).

Wenn dann das Brot fertig ist kann der Genuss beginnen.

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