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Dakos

“Dakos"Eine der beliebtesten Vorspeisen der anderen deutschen Gäste bei unserem Kreta Urlaub war Dakos. Eine Berlinerin hat das fast jeden Tag gegessen. Ich dachte anfangs, das ist doch nur eine griechische Version der italienischen Bruschetta: Zwieback mit Tomaten. Aber dann kam doch die Neugierde durch und ich bekam die Gelegenheit, mal was zu probieren. Es war göttlich. Der Zwieback war selbst gebacken, knusprig aber nicht zu hart. Die Tomaten traumhaft und der Feta passte hervorragend. Ich mußte sofort den Koch interviewen!

Er hat mir bereitwillig alle seine Tricks und Geheimnisse verraten. Der Zwieback heißt Paximadi und wurde wegen seiner langen Haltbarkeit von den Hirten auf den Hochalmen gegessen. Er ist sehr hart. Wenn man ihn jedoch erst mit etwas Wasser und dann mit Olivenöl bestreicht, erhält er eine tolle Konsistenz. Natürlich mußte ich einiges auf Low Carb abändern, aber schon der erste Versuch zuhause hat hervorragend geklappt. Das Rezept ist recht aufwändig und man muss schon 3 Stunden veranschlagen. Das Ergebnis lohnt sich aber!

Dakos (ca 15 Scheiben)

Paximadi

150 gMandelmehl
100 gGluten
200 gJoghurt (mind 10%)
2Eier
1 TLSukrin
4 ELOlivenöl
300 mlWasser
1 TLOregano-Pulver
1 TLSalz

Belag

5Tomaten
2 ELOlivenöl
100 gFeta
Salz, weißer Pfeffer, Oregano

Das Rezept:

Die Eier werden getrennt. Zum Eiweiß geben wir einen Löffel Sukrin und schlagen es steif. Zu den Eigelben geben wir das Olivenöl und den Joghurt. Mit dem Mixer auf kleiner Stufe rühren. Dann kommen Wasser, Salz und Oregano dazu. Unter weiterem Rühren dann das Mandelmehl und Gluten zugeben. Es muss eine schön geschmeidige Masse ergeben, die sich noch gut mit dem Mixer rühren läßt. Ggf. vorsichtig etwas Wasser extra dazugeben. (Wenn der Teig zu trocken ist, fällt der Eischaum zusammen. Wenn er zu nass ist, kann das Brot schon nach wenigen Tagen anfangen zu schimmeln). Dann den Mixer bei Seite legen und vorsichtig den Eischaum unterheben.

Der Teig kommt jetzt in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform und wird 1 Stunde bei 180° C gebacken. Dann das Brot herausnehmen, erkalten lassen und in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese dann noch mal für ca 45 Minuten bei nun 150° C backen.

Während der Backzeit können wir uns nun den Tomaten widmen. Selbstverständlich sollten diese möglichst aromatisch sein. Am besten nicht aus dem Gewächshaus. Und natürlich reif gepflückt. Die Tomaten werden filetiert. Dazu scheiden wir sie erst in 4 Teile und nehmen alle weichen Bestandteile aus der Mitte heraus. Dann die Viertel noch mal halbieren und auf ein Brettchen drücken. Jetzt kann man mit einem scharfen Messer, dass man ganz dicht am Brettchen entlangführt das Filet der Tomate von der Schale Trennen. (Wir haben die "Reste" des Filetierens natürlich nicht weggeworfen, sondern daraus mit etwas Salz, Knoblauch, Olivenöl und Weißwein eine leckere kleine Tomatensuppe bereitet. Ca 10 Minuten gekocht und dann durchgesiebt war das eine hervorragende Stärkung zwischendruch bei diesem doch recht langwierigen Rezept) Die Tomatenfilets werden nun mit einem Messer klein geschnitten und es kommen das Oregano, das Olivenöl und der weiße Pfeffer dazu (nicht das Salz!).“Tomaten

Ist dann alles fertig, können wir anrichten. Dazu werden die Paximadi zuerst mit etwas Olivenöl bestrichen und dann gesalzen. Darauf kommen dann die Tomaten. Nochmal salzen und den etwas zerbröselden Feta (vom Schaf!) daraufgeben. Bei Zeus, ein Geschmack für die Götter!

“Paximadi"“Paximadi"“Paximadi"

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