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Chili nicht die Bohne

Die Einfachste, schnellste und meist auch bei Gästen beliebte Partyspeise ist Chili Con Carne. Aber da gehören zumindest rote Bohnen und Mais rein. Pures Carb!

descriptionUnser Chili „nicht die Bohne“ hat erst mal erstaunt, kam aber an!

Ich hatte mehrere Tage hin und her überlegt, wie bekomme ich ohne Bohnen ungefähr den Geschmack hin, den ich von meinem Chili (altes unschlagbares Rezept) kenne. Dann kam die Erleuchtung: statt Bohnen, Mais oder Kartoffeln einfach Paprika und Mango. Sonst bleibt fast alles beim Alten. Meine Frau war wie immer skeptisch. Aber läßt mich, zumindest für den Probedurchlauf.

Im Endeffekt war das Kochen dann doch etwas komplizierter – aber seht selbst. Die Herausforderung ist, dass Bohnen fast unbegrenzt lange kochen können, ohne zu zerfallen. Man kann das Chili problemlos am Vortag bereiten und zur Not 10 mal aufwärmen - es wird jedes Mal bessser. Paprika und Mango lösen sich aber nach zu langem Kochen in Wohlgefallen auf. Man darf sie also nicht zu früh in den Topf geben, damit sie noch Biss behalten. (2 Mal vorsichtiges Aufwärmen haben sie ganz gut überstanden.)

Das ist aber schon der einzige Nachteil. Schon der Probedurchgang schmeckte mindestens so gut wie das Original Rezept.

Chili nicht die Bohne (für 6 Personen)

900 gRinderhack
1 Zwiebeln
200 mlRinder-Bouillon
1 Literpassierte Tomaten
2Mango
3grüne Paprika
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili

Das Rezept:

Reichlich Olivenöl in einen großen Topf geben und darin 2 zerpresste Knoblauchzehen bei hoher Hitze anbräunen. Dann 900 g Rinderhack (am Besten von einem guten Metzger frisch durchgedreht, nicht aus dem Supermarkt) zugeben und haschieren. Eine mittel fein gehackte Zwiebel zugeben und weiter anschwitzen. Gutes Hack zieht auch bei dieser großen Menge kein Wasser. Mit 1 Tasse Rinder-Bouillon ablöschen und dann 1 Liter passierte Tomaten zugeben (frische zu nehmen lohnt nicht. Für Suppen und Eintöpfe sind Tomaten aus der Dose besser, da sie vollreif geerntet werden und deshalb mehr Sonne hatten). Jetzt würzen wir auch schon. Nach Geschmack Salz, Peffer und Chili. Ich habe auch noch etwas arabisches Curry zugegeben. Wenn nicht zur Hand, geht auch Koriander.

Das Ganze darf nun auf kleiner Flamme köcheln. Derweil bereiten wir die Mango und die Paprika vor. Je nach Größe nehmen wir 1-2 (am besten voll reife) Mango und 2-3 Paprika. Die Mango wird geschält, das Fruchtfleisch vom Kern gelöst und dann gewürfelt (Größe wie Mensch-ärgere-Dich-nicht Würfel). Die Paprika entkernen und auf gleiche Größe schneiden.

Die Arbeit ist fertig!?

Halt! Stop! Mango und Paprika bleiben draußen!

Wir teilen beide in 2 etwa gleich große Teile. Die erste Hälfte kommt erst rein, wenn die Party offiziell anfängt und die zweite Hälfte, wenn der erste Gast kommt. Dann haben wir einen Teil schon etwas verkocht und den Rest knackig. Wenn die Mango zu sauer ist, kann man noch etwas Süßstoff zugeben. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, mit Chili und Salz noch mal - nun wirklich final - nachzuwürzen.

Kommentare (3)

  1. Alexander:
    Nov 13, 2011 at 04:49 PM

    Super Rezept, hat meinen zwei Jungs richtig gut geschmeckt. Die Frucht bringt eine erfrischende Note mit - klasse

  2. Stefanie_11:
    Feb 10, 2012 at 09:44 PM

    Liebes Lecker-LC-Team,

    Ich habe Euer Super-leckeres Rezept im Forum auf strunz.com gepostet - natürlich mit Quellenangabe, wie es sich gehört. :-)

    Stefanie

  3. Martina:
    Mar 15, 2012 at 05:56 PM

    Dank Stefanie bin ich hier gelandet; und habe erfolgreich nachgekocht. Das Chili bei mir bestand aus 400 g Rinderhack, 400 g Hackepeter und 300 g Hähnckenbrust, ganz klein geschnitten und kross angebraten - das ergibt schöne kleine Stückchen. Dazu habe ich anstelle der Bohnen kleine Champignonköpfe verwendet. Wirklich toll kommen die Mangostücke.


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