Neueste Rezepte

15 February 2017

Bilderstrecke Brot Backen

10 November 2016

Pizza mit Hefeteig

15 August 2016

Püree

08 June 2016

Himbeer Sahne Torte

13 April 2016

Schokolade

03 January 2016

Kartoffel Chips

Warum ist hier Werbung?

Lecker low carb gibt es noch nicht sehr lange. In der normalen Goolge Suche werden wir deshalb noch schlecht gefunden. Wir helfen da durch ein wenig Werbung nach. Um dies zu finanzieren, haben wir hier selbst Werbung geschaltet. Wir verdienen also nichts an dieser Werbeeinblendung. Wer ein interessantes Angebot findet: Einfach hier klicken. Ihr unterstützt damit, dass www.lecker-low-carb.de bekannt wird.

Mojo

Als ich das erste Mal auf einer kanarischen Speisekarte das Wort „Mojo“ las, mußte ich unwillkürlich an die James Bond Persiflage von Mike Myers denken: Austin Powers.  Glasierter Ziegenkäse mit Mojo Der hatte nämlich sein Mojo von Dr. Evil geklaut bekommen und so seine gesamte sexuelle Anziehungskraft verloren. Sofort sagte ich: „Schau mal, hier gibt’s [Moutschou]“ worauf mich meine Frau, die gerade spanisch lernt, sofort korrigierte: „Das heißt [Mocho]!“.

Wie auch immer sich Mojo auf die sexuelle Anziehungskraft auswirken mag (wahrscheinlich nicht so gut, denn es gehört satt Knoblauch hinein), schmeckt diese kanarische Spezialität einfach wunderbar und ist dabei so vielseitig. Traditionell werden immer 2 Sorten Mojo angeboten, meist zu den kanarischen Schrumpelkartoffeln. Aber es passt auch wunderbar zu Fisch oder Fleisch. Was ich heute hier vorstellen möchte, ist ein Tapa aus einer sehr urigen kleinen Bar: glasierter Ziegenkäse mit Mojo. Eine der köstlichsten Vorspeisen, die ich je gegessen habe (wobei ein Tapa nicht wirklich eine Vorspeise ist, sondern einer von mehreren Gängen, die man in geselliger Runde gemeinsam von einem Teller zu einem guten Glas Wein verspeist).

glasierter Ziegenkäse mit Mojo für 4 Personen:

200 gZiegenkäse
50 gButter
2 ELSukrin
1 ELZitronensaft
2rote Paprika
2 grüne Paprika
2*1/2 TLSalz
2*2 ELBalsamico Essig
2*200 mlPflanzenöl
2*3Koblauchzehen
Thymian, Petersilie, Oregano, Majoran, Koriander, Salbei, Chili

“gegrillte

Das Rezept:

Für die Mojo werden die 4 Paprika zuerst gegrillt. Das geht ganz normal im Backofen bei Ober/Unterhitze und 220° C. Wichtig ist, dass die Paprika bei hoher Hitze außen schön schwarz werden. Dann sind sie innen perfekt und lassen sich wunderbar schälen. Natürlich auch das Kerngehäuse entfernen. Die roten und die grünen kommen in 2 separate Schüsseln. Dann jeweils den halben TL Salz, Essig, Öl und den Knoblauch zugeben. Die rote Mojo bekommt nur etwas Chili. Die grüne verfeinern wir mit einem kompletten Gang durch den Kräutergarten: Thymian, Petersilie, Oregano, Majoran, Koriander, Salbei. Dann müssen unsere beiden Soßen nur noch mit dem Pürierstab zu einer sehr feinen sämigen Masse zerkleinert werden. Die hier angegebene Menge ist für die 4 Vorspeisenteller natürlich viel zu viel. Das wird keiner bedauern, der sie jemals gekostet hat. Die Mojo hält sich im Kühlschrank 8-10 Tage, wenn man sehr sauber arbeitet, auch länger.

“Mojo"Der glasiert Ziegenkäse geht nun ganz schnell. Wichtig beim Kaufen ist, dass man nach einem Käse fragt, der nicht zu schnell verläuft. Es sollte ein frischer und milder Käse sein. Wer etwas Geld sparen möchte, holt sich beim Türken Grillkäse. Der schmeckt fast genau so gut, wie ein guter Ziegenkäse. Der Käse wird in ca 1 cm dünne Scheiben geschnitten.

Wir beginnen mit der Butter, dem Zitronensaft und dem Sukrin in der Pfanne. Bei voller Hitze rühren wir so lange, bis der Pfanneninhalt eine leicht braune Farbe annimmt. Wir können die Pfanne schon vom Herd nehmen. Wenn wir jetzt den Käse in die Pfanne geben, gut aufpassen: Eine Zucker Fett Mischung wird extrem heiß und spritzt leicht. Von jeder Seite reicht 1 Minute. Auf einem Teller anrichten und ein wenig Soße aus der Pfanne auf den Käse geben. (TIPP: Die Pfanne sofort nach dem Backen des Käses noch heiß mit Wasser durchspülen. Wenn der Zucker klar ist, wird er sehr hart. Dazu dann die Mojo drapieren.

Wenn man sich das Farbenspiel auf dem Teller anschaut, könnte man meinen, diese Köstlichkeit sei von den Italienern erfunden. Ist sie aber nicht, sondern kommt von den Kanaren!

Kommentare (0)


Melden Sie sich an, um den Artikel zu kommentieren