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Speck-Röschen

“Speckröschen"Manche kochen nur, weil man halt was essen muss. Bei den meisten spielt natürlich auch der Geschmack eine Rolle. Wenn man aber täglich kochen muss, will man, dass es schnell geht. Wenn man jedoch - wie ich - das Privileg hat, vorwiegend am Wochenende zu kochen (ein klein wenig Müssen ist schon dabei. Meine Frau ist mittlerweile kulinarisch ziemlich anspruchsvoll geworden) spielt auch der Vorgang der Zubereitung der Speisen eine Rolle. Das als Arbeit zu bezeichnen trifft die Sache nicht. Es ist ein Hobby und macht Spaß. Letztes Wochenende habe ich mir recht viel Spaß gegönnt!

Es war früh klar, dass wir Rosenkohl haben würden und ich wollte den unbedingt mit Schinkenspeck zubereiten. Der Gedanke, beides einfach gemeinsam in eine Pfanne zu schmeißen, behagte mir nicht. Wickeln stelle ich mir rein optisch nicht sehr attraktiv vor. Nach lagem Nachdenken (ja das gehört auch zu meinem Hobby, jeder Geschmack entsteht zuerst im Kopf) habe ich dann endlich die Lösung: Aufwändig, zum Fingerverrenken, aber machbar!

Speckröschen als Hauptgericht für 2 Personen

500 gRosenkohl (möglichst große Röschen)
2 dicke ScheibenSchinkenspeck
100 gBrie (60% Fett)
100 mlBrühe
200 mlSahne
1 TLSalz
30 gButter
100 ggehobelte Mandeln

Das Rezept:

Nach dem Putzen wird der Rosenkohl ca 15 Minuten in gesalzenem Wasser abgekocht. Als Tipp dazu: Beim Gemüse-Kochen immer so wenig Wasser wie möglich nehmen, dann laugt der Geschmack weniger aus. Die Röschen sollten von der Konsistenz her keinesfalls schon auseinanderfallen, sondern noch deutlich Biss haben.

Beim Einkaufen habe wir uns den frischen Schinkenspeck in etwa 3 mal so dicke wie normale Scheiben schneiden lassen. Diesen teilen wir jetzt in ca Briefmarkengroße Stücke. Mit einem sehr scharfen Messer werden unsere Stücke nun von beiden Seiten bis kurz vor die Hälfte eigeschnitten. Und zwar nicht von oben nach unten sondern parallel zum Schneidebrett. Wenn man dabei den Daumen auf den Schinken hält und leicht andrückt geht das ganz gut. Wer nicht so geschickt mit dem Messer ist, sollte Pflaster bereithalten. Auf dem Bild ist ganz gut zu sehen, wie unsere Schinkenkunstwerke dann aussehen.

Jetzt wird der Rosenkohl über Kreuz eingeschnitten. Den Schnitt etwa zu 2/3 durch den Kohl führen. Das eingentlich komplizierte kommt aber erst noch! Nun muss nur noch das Eckige ins Runde! Beim ersten Versuch dachte ich: "Das geht gar nicht." Mir waren einfach die eigenen Finger im Weg. Wenn man jedoch den Schinkenspeck mit 4 Fingern (alle außer dem Dauem einer Hand) hält und dann mit dem übrigen Daumen und der anderen Hand den Rosenkohl spreizt, läßt sich das Speck-Kreuz gut im Kohl unterbringen. Ist ungefähr so kompliziert wie mit Stäbchen essen. Wenn mans mal raus hat... aber beim ersten Mal tun einem hinterher die Finger weh!

“Speckröschen"


“Speckröschen"


“Speckröschen"

Wir nehmen eine feuerfeste Form, in die unsere Speckröschen spack den Boden bedecken. Bevor das Ganze in die Röhre geht bekommt jede Rose noch ein kleines Stückchen Brie. Dabei darauf achten, das jedes Stück sowohl Rinde als auch "Inneres" hat. Und aus 100 ml von dem Rosenkohl-Kochwasser, 100ml Brühe und 100 ml Sahne machen wir noch einen Fond, mit der wir die Form angießen. Der Fond ist weniger eine Soße, als vielmehr dazu da, dass uns die Röschen nicht zu trocken werden. Nach 20 Minuten bei 200° C ohne Deckel sollte er auch fast eingekocht sein.

Die Sensation war dann das Probieren. Es übertraf alle meine Erwartungen. Der Schinkenspeckgeschmack war perfekt in die Röschen eingezogen. Und in der "Rose" war er zart wie Butter gegart. Ein Teil des Brie war in den Kohl hineingelaufen und die Edel-Schimmel-Rinde war knusprig. Die Arbeit - entschuldigung der Spaß - hatte sich wirklich gelohnt. Das Ganze kann man dann noch mit ein paar in Butter gebräunten gehobelten Mandeln bestreuen. Als "Beilage" passen übrigens besonders gut unsere "Schepp-Kreppel"

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