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Bohnenpüree

Bohnenpueree mit KasselerEs ist schon erstaunlich, wie man durch unterschiedliche Zubereitungsarten den Geschmack von Lebensmitteln ändern kann. Nicht nur durch unterschiedliche Gewürze oder Zutatenkombinationen, sondern auch durch den Aggregatzustand. Bei grünen Bohnen fällt einem im Allgemeinen eine Bohnensuppe, gekochte Bohnen, Speckbohnen, Bohnensalat oder im Speckmantel gedünstete Bohnen ein. Wir haben aus Bohnen ein Püree gemacht und der Geschmack war sehr erstaunlich. Nicht schwer oder erdig, wie man erwarten könnte, sondern sehr leicht und frisch. Grüne Bohnen sind sehr gut für die Low Carb Ernährung geeignet. Eigentlich bestehen sie ja aus einem hohen Anteil Kohlenhydrate. Die meisten davon sind jedoch für den Menschen nicht verwertbar. Dafür haben sie viel Eiweiß (essentiell) und größere Mengen der Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen, sowie der Vitamine B2, B6, C, E, Provitamin A (Betacarotin) und Folsäure (Quelle: Wikipedia)

Zu dem Bohnenpüree gab es gedünstete Zwiebeln (die Zwiebeln sollte man auf keinen Fall mit pürieren) und gebratenes Kassler. Die Idee, zartes Schweinerückenfleisch zu pökeln und dann zu braten, kam nicht - wie man denken mag - aus der beschaulichen nordhessischen Stadt Kassel, sondern wurde von einem Berliner Metzger Kassler oder Cassler entwickelt. Dieses deftige und würzige Fleisch passt hervorragend zu unserem Bohnen-Püree.

Bohnenpüree mit Kassler (4 Personen)

1 kggrüne Prinzessbohnen
1 Bund Bohnenkraut
1 TLSalz
200 mlSahne
4Zwiebeln
4Scheiben Kassler Rücken

etwas Chili, Salz, Pfeffer, Öl für die Pfanne

Das Rezept:

Die Bohnen werden zuerst geputzt, d.h beide harten Enden abgeschnitten. Dann schneiden wir sie in ca 2 cm lange Schnipsel. Diese werden dann in Salzwasser zusammen mit dem Bohnenkraut gekocht. (Der Gemüsehändler unseres Vertrauen gibt uns beim Bohnenkauf immer ein Bündel frisches Bohnenkraut mit.) Das wird mitgekocht, gibt seinen Geschmack an die Bohnen ab und wird dann entsorgt. Nach 20 Minuten sollten die Bohnen anfangen weich zu werden. Sie werden ordentlich abgesiebt und dann mit 200 ml Sahne püriert. Nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig. Auch das Kassler ist schnell zubreitet. Da das Fleisch schon gepökelt ist, brauchen wir kaum zu würzen. Einfach die Scheiben 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten und fertig. Man sollte beim Kauf darauf achten, nicht das magerste Stück zu nehmen. Die Fettmaserung verschwindet größtenteis beim Braten, macht aber das Kassler saftig und zart. In die Pfanne mit dem Bratensaft kommen nachdem das Fleisch fertig ist unsere Zwiebeln. Ich halbiere diese und schneide dann Scheiben. Das gibt dann schöne Halbringe. Wenn man beim Zwiebelbraten am Herd bleibt, kann man die Zwiebeln bei höchster Hitze braten. Wichtig ist immer umzurühren und genau den Moment abzupassen, wenn sie knusprig werden. 20 Sekunden später sind sie verbrannt!

Was sich erst einmal nach einem deftigen ländlichen Essen anhört, ist durchaus eine feine Delikatesse. Wenn man einen guten Metzger hat und das Fleisch nicht zu lange oder heftig brät (dass es zu trocken wird) ist das Kassler zart und weich wie Butter. Und das Bohnenpüree schmeichelt der Zunge wie zartes junges Gemüse. Sind die Zweibeln auf dem Punkt knusprig, gibt das dem ganzen Gericht den nötigen Pfiff.

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