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Schepp - Kreppel

Schepp KreppelDer in Mundart bewanderte Leser wird jetzt wohl rätseln, was dieser Name bedeutet. Kreppel kennen viele vielleicht als Namen für einen Berliner. Doch was ist Schepp? Man könnte den Oberhessen (woher diese Spezialität kommt) jetzt unterstellen, dass sie die Kreppel nicht gerade hinbekommen und sie nur in einer krummen (scheppen) Version herstellen können.

Ich wende mich strengstens dagegen, solcherlei Witze über die angebliche Dummheit und Ungeschicktheit der hessischen Landbevölkerung zu reißen. Schepp kommt von Schöpfen und Scheppkreppel sind in die Pfanne geschöpfte Hefepfannkuchen!

Ich habe mich an eine Low Carb Version dieses Gerichtes herangewagt, denn nach unseren Erfahrungen mit Brot und Stollen können wir Hefeteig herstellen. Ein Hefepfannkuchen ist ein sich von vielen anderen Gerichten deutlich absetzendes (besonders leckeres) Geschmackserlebnis. Und Hefe ist für Low Carbler besonders wichtig, da sie eine der wenigen Quellen für die so wichtgie Folsäure ist. Wir haben unsere Hefepfannkuchen sowohl in einer salzigen Version (als Beilage zu einer leckeren Pilzpfanne) als auch einer süßen Version hergestellt.

Scheppkreppel für 4 Personen

100 gMandelmehl
50 gWeizenkleber
50 gSojamehl
30 gWeizenmehl
2 PäckchenTrockenhefe
100 ml Wasser
200 mlSahne
500 mlSojamilch
100 gButter
1/2 TLSalz

Butter für die Pfanne

.

Zusätzlich für die süße Version

100 gErythritol
50 mlWasser
50 ggetrocknete Blaubeeren
zusätzlich Süßstoff nach Geschmack

Das Rezept:

Zuerst setzen wir, ähnlich wie beim Brot, einen Vorteig aus 30g Weizenmehl (keine Angst, das ist das Futter für die Hefe und die Kohlenhydrate werden von dieser fast vollständig aufgefressen) der Hefe und 100 ml warmem Wasser an. Schön glatt rühren und dann 30 Minuten bei 50° C im Backofen gehen lassen. (Den Backofen lassen wir nach dem Herausnehmen an, denn wir stellen den fertigen Teig nach jeder Entnahme für die Pfanne immer wieder warm, damit sich unsere Hefe auch wohlfühlt)

In der Zwischenzeit verrühren wir das Mandelmehl, Sojamehl und das Weizenkleber mit dem Salz. Dann kommen 500 ml Sojamilch, die Sahne und die verflüssigte Butter hinzu. Auch diesen Teil des Teigs mit dem Schneebesen glatt rühren.

Hefepfannkuchen in der PfanneIst der Hefevorteig schön (mindestens auf das 3-fache Volumen) aufgegangen, geben wir diesen zum Teig und heben vorsichtig unter. In der reichlich gebutterten Pfanne backen wir nun die Hefepfannkuchen aus. Wir nehmen 4 mal jeweils einen Esslöffel Teig und geben ihn mit möglichst viel Abstand in die Pfanne. Der Teig breitet sich von selbst auf die richtige Größe und Dicke aus. Wenn alles gut geklappt hat, sieht man, wie unsere Scheppkreppel aufgehen und locker werden. Wenn eine Seite fertig ist, löst sich der Pfannkuchen gut vom Boden und wir können wenden. Falls sich doch einmal 2 Pfannkuchen miteinander verbunden haben, vor dem Wenden trennen, denn sonst gibt es Bruch (Ihr wißt ja, ich halte mit keinem meiner Missgeschicke hinterm Berg)!

Für die süße Version geben wir, bevor wir mit dem Erstellen des Teigs beginnen, das Erythritol mit dem Wasser in einen Topf und erhitzen, bis sich alles Erythritol aufgelöst hat. Dann vom Herd nehmen und die getrockneten Blaubeeren dazugeben. Beim Abkühlen bis auf Zimmertemperatur öfters mal umrühren, damit keine "Zuckerplatten" entstehen. Diese süße Mischung wird dann vor dem Ausbacken in der Pfanne in den Teig eingerührt. Das Erstaunliche ist, dass die in Erythritol gewässerten Blaubeeren fast wie Rosinen schmecken. Wer es gerne süß mag, kann auch noch weiteren Süßstoff dazugeben (je nach Geschmack 1-5 TL). Das muss dann auch nicht das teure Erythritol sein.

TIPP: Nie etwas zum Hefeteig dazugeben, das entweder zu kalt oder zu warm ist. Das läßt die Hefe sonst die Arbeit einstellen (bei zu kalt) oder bringt sie um (zu warm).

TIPP.: Seit neuestem nutzen wir für alle Hefeteige ein Backferment. (-carb Backhelfer bei www.l-carb-shop.de). Dieses unterstützt die Hefe beim Auflockern des Brotes und sorgt auch für einen viel intensiveren Hefegeschmack. Bei der angegeben Mehlmenge reicht 6 g Backhelfer aus.

Kommentare (1)

  1. krulli:
    Jul 02, 2013 at 12:05 PM

    Hört sich seeehr lecker an....und ich dachte gleich: da jetzt Ahornsirup dazu (ist erst mein zweiter Tag LC), dann fiel mir aber ein, dass der zuviele Carbs hat. Aber 70%ige Marmelade müsste doch dazu passen oder hat die auch zuviele Carbs ??


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