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Veggi Wiggl

veggi wigglViele sagen, eine Low Carb Ernährung sei zu fleischlastig. Das kann sein, muss aber nicht. Meine Frau und ich haben lange darüber diskutiert, ob man auf vegetarische Gerichte hier auf lecker-low-carb besonders hinweisen sollte. Mein Unbehagen dagegen kam eher aus dem Bauch heraus und so hat sich meine Frau mit guten Argumenten durchgesetzt. Ich hab auch nichts gegen Vegetarier, selbst wenn sie sehr missionarisch sind. Missionarisch - z.B. für Low Carb - bin ich ja schließlich auch manchmal. Aber ich hole nicht die große moralische Keule heraus oder - noch schlimmer - versuche, Zwang anzuwenden. Leider sind wir bei uns schon so weit. In unserer Stadt wurde kürzlich erst der ernsthafte Vorschlag gemacht, in allen städtischen Kantinen Donnerstags das Fleisch zu verbieten. Das hat den unschuldig klingenden Namen "Veggi-Day". Dahinter steckt aber eine bedenkliche Entwicklung: Der Staat soll dazu gebracht werden, sich auch beim Essen in die persönliche Freiheit seiner Bürger einzumischen. Ich habe gelesen, dass es schon 30 Städte gibt, wo der Veggi Day Gesetz geworden ist. Bei uns in Offenbach konnten sich diejenigen, die das mit fast religiösem Eifer betrieben haben, nicht durchsetzen. Bisher gibt es nur leichten Zwang, aber wo soll das enden? Wenn man sieht, wie weltweit Raucher stigmatisiert werden, kann man eine Vorstellung davon bekommen, was auch uns Fleischessern noch blühen wird.

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Nichtsdestotrotz möchte ich heute ein Gericht vorstellen, bei dem wohl keinem das Fleisch fehlen wird. Man kann durch eine geschickte Kombination verschiedener Gemüse nämlich auch vegetarisch fulminante Geschmackserlebnisse erhalten. Wenn man eine Füllung in Blattgemüse wickelt, heißt das in meiner Heimat in Mittelhessen dann Wiggl. Deshalb: Veggi Wiggl!

Veggi Wiggl (2-3 Personen)

1Kopf Mangold
200 gFeta Käse
1frische rote Chili
1 BundFrühlingszwiebeln
1 Bundfrische Minze
2grüne Paprika
3Knoblauchzehen
50 mlOlivenöl
200 mlSahne
50 gButter

Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence, Parmesan-Käse (gerieben)

Das Rezept:

Den Mangold zerlegen wir nach gründlichem Waschen in einzelne Blätter. Aus diesen wird dann der Strunk herausglöst und nur die grünen Blätter ca 2 Minuten (nicht länger) in kochendem Salzwasser blanchiert. Die Strünke werfen wir nicht weg, sondern schneiden sie in Würfel und kochen sie anschließend 30 Minuten weich.

Wir schneiden dann den Feta Käse in etwa "Kleinfinger" große Stücke. Genau so die Frühlingszwiebeln, wobei diese immer auch einmal der Länge nach zerteilt werden sollten. Die Chili hacken wir klein. Nun werden in 1-2 Mangoldblätter jeweils Feta, Frühlingszwiebeln, etwas vom Chili und ein Blatt Minze eingewickelt. Die fertigen Wiggl kommen in eine Auflaufform. Wer Minze besonders gerne mag, kann auch noch ein paar extra Blätter verteilen.

Der Clou an dem ganzen Gericht ist jetzt die Soße! Wir pürieren 2 Paprika zusammen mit 3 Knoblauchzehen, dem Öl und der Sahne und etwas Salz und Peffer. Nun wird die sämige Soße über die Wiggl verteilt. Dann kommt die Form für 30 Minuten bei 200° C ohne Deckel in den Ofen. Kurz vor Schluss noch etwas Parmesan aufstreuen.

Die inzwischen weich gekochten Strünke gut abtropfen lassen. Dann in Butter mit reichlich Kräutern der Provence schwenken und zusammen mit den Wiggln servieren

Wir haben beim Tischdecken zu Messer und Gabel auch noch einen Löffel gelegt. Die Soße war so unvergleichlich gut, dass es nun wirklich ein Verbrechen gewesen wäre, diese auf dem Teller zu lassen.

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